Zither Manä – Der Jimi Hendrix vom Oberland

Den Mund aufmachen, wenn man was zu sagen hat. Das ist nicht immer ganz einfach, ausser man transportiert seine Kritik zum Beispiel in Form von Kunst. Das kann Theater sein, Malerei oder aber auch die Musik. Einer, der seit jeher dafür bekannt ist, seine Finger in die Wunden der Gesellschaft zu legen, ist Manfred Zick. Er zählt zu einer handvoll Musikern, die eigentlich nie auf den großen Erfolg auswahren, sondern abseits des Mainstreams das getan haben, was sie am besten können: Musizieren und dabei eine Botschaft an den Mann bringen. Und so entstand in den achziger Jahren etwas ganz Neues: Rock’n’Roll auf der Zither, mit Verzerrer und Bottleneck, sowie die Symbiose von traditioneller Volksmusik und modernen Klängen. Anfgangs wurde er dafür sowohl belächelt als auch kritisiert. Heute gilt er sowohl unter seinen Fans, als auch unter seinen Kollegen, wie etwa Hans Söllner oder der Spider Murphey Gang, als Wegbereiter der modernen bayerischen Musikszene und Vorbild. Und im Januar 2015 feiert er sein 35-jähriges Bühnenjubiläum. Sebastian Huber über einen Mann, der tut was er sagt und sagt, was er denkt: Der Zither Manä.