Ein bißchen scheint es so: Jeder will sich mit sozialer Verantwortung dekorieren, aber nicht alle wollen gegen den Widerstand Einzelner zur Durchführung schreiten.
Ein Konzept, Mehrgenerationen-Wohnen, vorbildlich und ein Pilotprojekt in Rosenheim. Möglicherweise. Das Konzept beinhaltet ein Wohnmodell für Senioren mit der bestmöglichen Sicherheit eines Seniorenheimes unter Beibehaltung der Selbstbestimmung und Individualität. Es soll kein Ghetto werden. Nur zu 50% sollen Senioren in das Projekt einziehen. 50% sind Familien, Alleinerziehende, Migranten. Es gibt Bildungskonzepte, Kinderbetreuungskonzepte und die Regelung des Zusammenlebens überhaupt.
Das alles unterstützen die Stadträte. Doch plötzlich nach dreijähriger Vorplanung ist der Standort nicht mehr recht. Da wurde heftig gestritten in der gestrigen Sondersitzung des Rosenheimer Stadtrates. Da wird ein Bebauungsplan gefordert, der vorher für nicht nötig befunden wurde. Da gab es Kritik an der Informationspolitik der GRWS und der Verwaltung. Und es gab auch den Vorschlag, das Pilotprojekt Mehrgenerationen-Wohnen an einem anderen Standort zu verwirklichen. Kritik berechtigt oder nicht. Das will ich hier gar nicht bewerten. Aber wenn seit zwei bis drei Jahren ein Pilotprojekt geplant ist, die künftigen Wohnungen bereits vergeben sind, dann stellt sich schon die Frage, warum es diese Diskussion erst jetzt gibt. Warum sich die einzelnen Stadträte erst jetzt so genau mit dem Projekt beschäftigen. Warum sechszehn potientielle Mieter sich zerrieben fühlen zwischen den Diskussionen der Regierung wie der Opposition in Rosenheim.
Ein Konzept, Mehrgenerationen-Wohnen, vorbildlich und ein Pilotprojekt in Rosenheim. Möglicherweise. Das Konzept beinhaltet ein Wohnmodell für Senioren mit der bestmöglichen Sicherheit eines Seniorenheimes unter Beibehaltung der Selbstbestimmung und Individualität. Es soll kein Ghetto werden. Nur zu 50% sollen Senioren in das Projekt einziehen. 50% sind Familien, Alleinerziehende, Migranten. Es gibt Bildungskonzepte, Kinderbetreuungskonzepte und die Regelung des Zusammenlebens überhaupt.
Das alles unterstützen die Stadträte. Doch plötzlich nach dreijähriger Vorplanung ist der Standort nicht mehr recht. Da wurde heftig gestritten in der gestrigen Sondersitzung des Rosenheimer Stadtrates. Da wird ein Bebauungsplan gefordert, der vorher für nicht nötig befunden wurde. Da gab es Kritik an der Informationspolitik der GRWS und der Verwaltung. Und es gab auch den Vorschlag, das Pilotprojekt Mehrgenerationen-Wohnen an einem anderen Standort zu verwirklichen. Kritik berechtigt oder nicht. Das will ich hier gar nicht bewerten. Aber wenn seit zwei bis drei Jahren ein Pilotprojekt geplant ist, die künftigen Wohnungen bereits vergeben sind, dann stellt sich schon die Frage, warum es diese Diskussion erst jetzt gibt. Warum sich die einzelnen Stadträte erst jetzt so genau mit dem Projekt beschäftigen. Warum sechszehn potientielle Mieter sich zerrieben fühlen zwischen den Diskussionen der Regierung wie der Opposition in Rosenheim.


















